Die Kunst des Schenkens

Die Kunst des Schenkens

Eckhart Tolle Jetzt oder nie Retreat 2019


Von Geschenken, die schlummernde Talente wachküssen und uns unsere Schönheit & Stärke erkennen lassen.
& wir uns der Magie des in Beziehung seins erinnern -und verpflichten

 

Jetzt, im Endspurt, kurz vor den Feiertagen lohnt es sich, jenseits des klassischen Konsumrausches ein Stück zu Endschleunigen und genau hinzuschauen, was uns wirklich wichtig ist! Was liegt hinter/unter überquellenden Kinderzimmern und Konsum verborgen? Was fehlt uns tatsächlich?

Wir sind bereits reichlich beschenkt, mit Luft, Natur, Kultur, Licht, Kind & Kegel. Und das haben wir in den letzten Wochen bereits geahnt, dass dies nur der Anfang der niemals endenden Dankbarkeits-Liste ist.

Mich haben zuletzt die Erzählungen des Grönländers & Shamanen Angaangaq, was in seiner Heimat SCHENKEN bedeutet, tief berührt. Wenn dir dort oben im höchsten Norden jemand ein Geschenk macht, ist es ein ganz persönliches. Es ist nicht nur eine Gabe an dich, sondern auch eine AufGABE, die dich darin unterstützen soll, das Potenzial in dir zu erwecken und zu entfalten und deiner Schönheit & Stärke bewusst zu werden.

Ein Geschenk anzunehmen, bedeutet dabei gleichzeitig auch die darin liegende Botschaft und Aufgabe zu erkennen und die Verantwortung dafür zu übernehmen, ihr gerecht zu werden um dich deinem Geschenk würdig zu erweisen. 

Bekommst du etwa die Feder einer Schneegans geschenkt, bedeutet dies: Erkenne dich selbst und werde dir deiner Schönheit, Kraft und Ausdauer bewusst! Die Feder eines Schneeammer dagegen verkündet das Neue Jahr. Die Frage ist, ob du bereit bist das Anbrechen Neuer Zeiten zu spüren und verkünden? Und dich dieser AufGABE würdig zu zeigen, ein Leben lang? 

Der Federschmuck eines Häuptlings ist nicht zur Zierde da, jede einzelne Feder ist ein Geschenk eines Ältesten oder Clan Mitglieds und zeugt davon, dass sein Potenzial, seine Schönheit und Stärke, die in ihm steckt erkannt und gefördert wurde. Das tragen der Federn bestätigen seine Verantwortung, die er mit jedem einzelnen Geschenk angenommen hat – und bis heute lebt.

Ein Geschenk heisst nicht etwas zu bekommen, ohne es bezahlen zu müssen, sonder es ist auch ein Ritual, eine Zeremonie, eine Ermächtigung. In Gemeinschaft übergeben, vor Zeugen – die dich ggf. daran erinnern der Gabe gerecht zu werden.

Kümmer dich beim beschenkt weder darum was es gekostet hat, noch was womöglich als Gegenleistung erwartet wird, sondern überlege was dir das Geschenk sagen will. Und wenn du es ahnst (und nicht jedes Geschenk hat was zu erzählen), frage dich, ob du dich dieser Gabe würdig erweisen kannst – sonst geb es zurück.

Nimmst du es an, erweist du deine Dankbarkeit. Und die erfolgt nicht durch ein wohlerzogenes Dankeschön sagen, sondern sich seiner Gabe auch würdig zu erweisen. Schenkst du deinem Kind etwa eine Geige, weil du sein musikalische Potenzial siehts, seine Freude an Tönen, ist es der schönste Dank wenn es sich selig des Neuen Instrumentes annimmt und selbstversunken darauf Töne zaubert, auch wenn’s am Anfang ordentlich quietschen kann – es ist das Bemühen und Erforschen wollen was zählt. Bei mir gab mit 7 eine Geige, das hat Jahre emsiges üben gedauert bis sich alle Ohren daran erfreuen konnten.

Zwei kleine Übungen: Die Kunst des Schenkens bedeutet auch dir deiner Verantwortung bewusst zu sein, wenn du andere beschenkst. 

1#Das finden der (Auf)Gabe. Nehm dir einen Moment Zeit, bevor du ein Geschenk auswählst, schau dir etwa dein Kind genau an, frag dich was es inspiriert, wann es im Einklang mit sich und der Welt ist? Welches Potenzial in ihm schlummert und bestärkt werden will? Frag dich auch, ober es dein Geschenk verstehen wird. Verbinde dich innerlich mit deinem Kind und warte, bis dein Herz dir sagt, welches Geschenk es trägt und unterstützt, seinen ganz eigene Weg zu finden.

2# Das Ritual des Achtsamen Auspackens: Packt an Heiligabend die Geschenke nacheinander aus, also jedes nacheinander und reih um – statt sich zeitgleich auf die Geschenke zu stürzen und sie aufzureissen. Achtsames auspacken heisst auch (fast immer), das Geschenkpapier nächstes Jahr in eine neue Runde zu schicken. Ich verpack gerne in endlos vielen Wandmalereien meiner Kinder, da fällt es allen gleich einfacher die Geschenke vorsichtig auszupacken, da echte, originale Kunstwerke.

Diese Achtsamkeitsübung sollte dieses Jahr, da vermutlich in recht überschaubaren Kreis der Allerengsten, so gut wie nie zuvor durchführbar sein 🙂

Oh du fröhliche, oh du seelige:

Es ist die Schönheit des in Beziehung sein, im zugewandten Austausch, die Freude an Gemeinschaft, die einander trägt und stützt und ein jeden, zu seiner vollen Schönheit entfalten lässt.

<3

Übrigens, das Bild ist der Schnappschuss meiner ‚Feder‘, die mir meine damals 4-Jährige vor einigen Jahren geschenkt hat, um mich an sie, unser Mutter-Tochter-Band zu erinnern, als ich damals unterwegs auf ein Retreat war. Sie hatte das gleiche ‘Tattoo’, um sich an uns zu erinnern, sich mir nah zu fühlen. Zurück kam ich mit einem weiteren Band, eine Erinnerungshilfe by Eckhart Tolle, dass ich auch immer noch habe, um mich meiner Aufgabe zu erinnern; dem Jetzt verpflichtet.

“Welche Federn kannst du mir zeigen? Weisst du um deine Verantwortung?” #Angaangaq 

Welche Momente hattest du, in denen du reichlich beschenkt wurdest? Erinner dich täglich daran, und teile es mit anderen:

 

Uneingeschränkt und wärmstens zu empfehlen ‚Der Alltagsschamane‘ von Angaangaq. Auch eine wunderbare (Auf)Gabe für unter die geschmückte Tanne, zum Beurtstag, Mutter- oder Vatertag. 

Und nehmt eure Lieben, Bekannten, KollegInnen, Verwandten… mit auf die Reise: Acu jetzt noch, auf den letzten Meilen zusammen Achtsam durch den Advent 

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